Arten von Stromerzeugern

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Arten von Stromerzeugern - eine Übersicht über Vor- und Nachteile

Auf dem Markt sind viele unterschiedliche Stromerzeuger erhältlich, die sich in ihrer Bauweise z. T. erheblich voneinander unterscheiden. In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen schnell und bündig die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Stromerzeugerarten.

Die verschiedenen Arten von Stromerzeugern und deren Eigenschaften

Heutzutage geht ohne Strom praktisch nichts mehr, darum haben mobile Stromerzeuger nahezu unendlich viele Einsatzmöglichkeiten. Immer, wenn feste Netzsteckdosen nicht verfügbar sind bzw. ausfallen, spielen sie ihre ganze Stärke aus. Während eines größeren Stromausfalles als Notstromaggregat, im Wohnmobil, im heimischen Garten, auf Baustellen, bei einem Festivalbesuch, auf Booten oder als Stromquelle bei Events unter freiem Himmel – diese Liste der Anwendungsmöglichkeiten ließe sich beliebig lange fortsetzen.

Auf dem Markt ist eine ganze Reihe an unterschiedlichen Stromgeneratoren erhältlich. Ausgehend von der Frage, wo und für welchen Zweck man die Stromversorgung sichern möchte, hat jede Bauart ihre ganz spezifischen Vor- und Nachteile. In den folgenden Absätzen stellen wir die gängigsten Arten an Stromerzeugern vor, sodass man als Neuling in diesem Metier einen recht guten Überblick über die verschiedenen Eigenschaften der Geräte gewinnt.

Konverter-Stromerzeuger

Konverter-Stromerzeuger

Die sogenannten Konverter sind so in dieser Form bereits seit mehreren Jahrzehnten auf dem Markt erhältlich, ohne dass es in dieser Zeitspanne zu größeren Weiterentwicklungen gekommen ist. Es handelt sich bei diesen Geräten um die bekannten Rahmengeräte, die aufgrund der fehlenden Vermantelung eine vergleichsweise recht laute Arbeitslautstärke haben. Konverter-Stromerzeuger sind als Benzin- und Dieselmodelle erhältlich. Als großen Nachteil haben beide Varianten gemeinsam, dass sie signifikante Spannungsschwankungen nicht verhindern können. Darum eignen sich Konverter nicht zum Betrieb spannungssensibler Verbraucher (z. B. Laptop, PC, TV-Gerät oder Musikanlage), da sie diese im schlimmsten Fall zerstören können.

Benzin-Stromerzeuger

Benzin-Stromerzeuger (Konverter)

Benzinbetriebene Stromgeneratoren sind (noch) die weitverbreitetste Art auf dem Markt. Für gewöhnlich haben sie einen geringeren Kraftstoffverbrauch als Dieselaggregate und erreichen gute Leistungswerte – wenn auch nicht so hohe wie auf Diesel basierte Stromgeneratoren in derselben Klasse. Dafür arbeiten Benzin-Stromerzeuger gewöhnlich etwas leiser und laufruhiger als leistungsidentische Stromerzeuger auf Dieselbasis. Der Anschaffungspreis fällt bei benzinbetriebenen Aggregaten eher moderat aus. Aufpassen sollte man allerdings bei den Unterhaltskosten: Aufgrund des höheren Kraftstoffpreises geht das häufige Nutzen schnell ins Geld.

Diesel-Stromerzeuger

Diesel-Stromerzeuger (Konverter)

Die Stromgeneratoren auf Dieselbasis punkten gegenüber den Benzin-Modellen durch eine höhere Robustheit und besseren Leistungswerten. Deshalb trifft man sie besonders häufig auf Baustellen, auf denen noch keine Stromkabel verlegt wurden, an. Insbesondere bei geplanter häufiger Nutzung können Diesel-Aggregate aufgrund des vergleichsweise günstigen Kraftstoffpreises interessant sein. Dafür muss man in Bezug auf Arbeitslautstärke und Laufverhalten deutliche Abstriche machen, außerdem ist der Anschaffungspreis mitunter recht happig.

Gas-Stromerzeuger

Gas-Stromerzeuger

Gasbetriebene Stromgeneratoren machen einen recht kleinen Marktanteil aus. Die grundlegende Funktionsweise bleibt erhalten, nur wird beim Treibstoff auf Gas (zumeist Propangas) gesetzt. Besonders im Campingbereich setzen kosten- und umweltbewusste Menschen auf Gas-Stromerzeuger. Aufgrund des sehr günstigen Gaspreises gehört ein Gas-Stromerzeuger zu den Geräten mit den geringsten Unterhaltskosten überhaupt. Um die hohen Anschaffungskosten halbwegs wieder zu amortisieren, bedarf es hingegen einer sehr hohen Nutzungsfrequenz. Deshalb ist ein Gas-Generator in erster Linie für Leute interessant, die eh schon über eine Vielzahl an gasbetriebenen Geräten (z. B. Gasgrill) verfügen.

Zapfwellen-Stromerzeuger

Zapfwellen-Stromerzeuger

Mit einem Zapfwellengenerator werden wahrscheinlich die wenigsten in Berührung kommen, trotzdem soll er in dieser Übersicht mit angesprochen werden. Im Gegensatz zu allen anderen Arten von Stromerzeugern besitzt ein Zapfwellen-Stromerzeuger keinen eigenen Motor. Er wird durch die Zapfwelle einer Zugmaschine angetrieben, bei der es sich meistens um einen Traktor handelt. Kein Wunder also, dass der Zapfwellen-Stromerzeuger oft in der Land- und Forstwirtschaft anzutreffen ist. Dort ist er aufgrund des sehr überschaubaren Wartungsaufwandes, der Robustheit sowie seiner großen Zuverlässigkeit auch bestens aufgehoben.

Inverter-Stromerzeuger

Inverter Stromerzeuger

Immer häufiger trifft im Bereich der mobilen Stromerzeugung auf den Begriff „Inverter-Technologie“. Am besten kann man „Inverter“ mit „Wechselrichter“ übersetzen, denn er wandelt Gleichstrom zuverlässig in Wechselstrom um. Am Ende dieses Umwandlungsprozesses wird eine perfekte und harmonische Sinusspannung abgegeben. Man sagt auch, dass der Strom „sauber“ ist.

Die Inverter-Technologie verhindert wirkungsvoll Spannungsschwankungen, wie sie bei herkömmlichen Stromgeneratoren entstehen. Deswegen lassen sich auch hochsensible elektronische Verbraucher bedenkenlos anschließen. Wegen der innovativen Technik sind die Anschaffungskosten entsprechend höher. Dafür kommen viele Inverter Stromerzeuger in einem sehr kompakten Format daher, sodass sie sehr mobil und flexibel einsetzbar sind. Die gekapselte Bauweise sorgt außerdem für gute Schallschutzeigenschaften. Deswegen sind Inverter Stromerzeuger leise.

Verfügt der Inverter Stromerzeuger als zusätzliches Feature über einen Öko-Modus, wird die Motordrehzahl der jeweils benötigten Abgabeleistung optimal angepasst. So sinkt auf Knopfdruck der Kraftstoffverbrauch signifikant und die Laufeigenschaften verbessern sich. Es ist davon auszugehen, dass die fortschrittlichen Inverter Stromerzeuger über kurz oder lang den Markt dominieren werden.

Fazit

Konverter auf Diesel- oder Benzinbasis, Gas-Stromerzeuger, Zapfwellengeneratoren oder Inverter Stromerzeuger – die Liste der auf dem Markt erhältlichen Lösungen für die mobile Stromerzeugung ist lang und unübersichtlich. Mit diesem DENQBAR Ratgeber hoffen wir aber, dass wir das Dickicht etwas gelichtet haben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Konverter häufig auf Baustellen anzutreffen sind. Dort versorgen sie größere Handwerkzeuge (z. B. Bohrhämmer) mit Strom, wenn (noch) keine feste Elektrik vorhanden ist. Dabei sind Diesel-Konverter günstiger im Unterhalt, robuster und etwas kraftvoller als ihre Benzin-Kollegen, dafür aber auch um einiges lauter und unruhiger im Lauf. Zapfwellen-Stromerzeuger trifft man fast ausnahmslos in der Landwirtschaft an. Gas-Stromerzeuger fristen eher ein Schattendasein und sind höchstens für Menschen interessant, die eh viele gasbetriebene Geräte ihr Eigen nennen. Inverter Stromerzeuger gelten als die innovativsten Produkte auf dem Markt. Sie liefern unterwegs Strom mit der Qualität wie aus einer Haussteckdose, sodass auch spannungssensible Verbraucher zuverlässig betrieben werden können. Stromerzeuger ohne Inverter-Technologie hingegen werden Geräte wie etwa Laptops, Musikanlagen oder Fernseher wahrscheinlich schwer beschädigen.

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