Tipps für die richtige Rasenpflege im Sommer   09.07.2021 11:50 Uhr

Tipps für die richtige Rasenpflege im Sommer
veröffentlicht am 09.07.2021 11:50 Uhr in Tipps & Tricks, verwendete Tags: DENQBAR Tipps Rasen Rasenmäher

Sommer, Sonne, Sonnenschein und eins ist klar, bei den warmen Temperaturen zieht es uns alle nach draußen. Egal, ob man entspannt in der Sonne liegt, einen fantastischen Grillabend erlebt oder mit den Kindern ausgelassen im Garten herumtollt, unser Rasen muss so einiges mitmachen. Aber nicht nur durch die intensive Nutzung im Sommer werden die Gräser besonders beansprucht, auch die extremen Wetterlagen fordern ihren Tribut. Große Hitze und Trockenheit, aber auch langanhaltende Regenfälle und plötzliche Gewittergüsse sind keine Seltenheit. Um immer saftig grün und dicht zu sein, benötigt der Rasen gerade im Sommer besondere Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Sommerrasen-Tipps zusammengefasst.

Unschöne gelbe Stellen im Gras sind im Sommer leider keine Seltenheit. Die starke Sonneneinstrahlung und die hohen Temperaturen machen Ihren Rasen oft zu schaffen. Durch die ständige Beanspruchung kann es außerdem schnell zu Abriebstellen auf der Grasnarbe kommen. Und wer aus dem Sommerurlaub wiederkommt, steht vor einer weiteren Aufgabe, den Rasen wieder in den Griff zu bekommen. In den nachfolgenden Tipps, erfahren Sie, wie Sie auch im Sommer einen schönen und gesunden Rasen haben können, ohne dass sich lästiges Unkraut breit machen kann.

 

1. Das richtige Mähen ist unerlässlich

Jeder ambitionierte Hobbygärtner weiß, dass der richtige Rasenschnitt eine Grundvorrausetzung für einen schönen Rasen ist. Denn ein regelmäßiger Schnitt fördert das Ausbilden von Seitentrieben der Gräser und diese sorgen wiederum für einen dichteren Rasen, wo Wildkräuter kaum noch eine Chance haben. Empfehlenswert ist es daher, Ihren Rasen im Sommer einmal wöchentlich zu mähen. Besonders bei steigenden Temperaturen ist jedoch darauf zu achten, dass die Schnitthöhe entsprechend angepasst wird. Für Zierrasen ist 2-3 cm normalerweise ideal, bei Spiel- und Sportrasen eher 3-4 cm. Ist jedoch eine Hitzewelle vorhergesagt, ist eine Höhe von 5 bis 7 cm zu empfehlen, da die Gräser so weniger Feuchtigkeit verlieren. Grundsätzlich sollten die Grashalme nicht mehr als ein Drittel der Länge gekürzt werden, damit unschöne Verbrennungen weitgehend vermieden werden.

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Wenn man aus dem wohlverdienten Sommerurlaub nach Hause kommt, ist der Rasen enorm in die Höhe gesprießt. Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihnen Rasen nicht gleich in einem Durchlauf auf die gewünschte Höhe stutzen, denn dies kann fatale Folgen im Sommer haben! Auch hier sollte unbedingt die Ein-Drittel-Regel eingehalten werden, damit Ihr Rasen nicht unnötig unter Stress gesetzt wird. Ist das Gras sehr hoch, ist ein Mähen in Etappen unverzichtbar.  

 

2. Auf die richtige Wassermenge kommt es an

Bei starker Hitze soll man viel Trinken, dies ist nicht nur wichtig für uns Menschen, sondern auch für einen gesunden Rasen. Gerade im Sommer spielt die Bewässerung eine wichtige Rolle für Ihre Grünfläche. Doch wie viel Wasser benötigt eigentlich Ihr Rasen? Wichtig dabei ist, dass Sie besonders das Wetter im Auge behalten und Ihren Bodentyp kennen. Lehmböden sind beispielsweise sehr gute Wasserspeicher, können jedoch nur langsam Wassermengen aufnehmen. In den meisten Fällen benötigt ein saftig grüner Rasen mehr Wasser als man denkt. Als Faustregel gelten 15 bis 25 Liter pro Woche und Quadratmeter. Dennoch sollten Sie immer darauf achten Ihren Rasen nicht zu sehr zu wässern. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist eine Bodenprobe die perfekte Möglichkeit, um die Wassermenge zu überprüfen. Dafür stechen Sie einfach mit einem Spaten ca. 15 cm tief an einer geeigneten Stelle in den Rasen und kontrollieren Sie die Eindringtiefe des Wassers. Wenn die Erde bis zum Ende durchfeuchtet ist, ist die Wassermenge ideal. Denn so bilden die einzelnen Gräser tiefere Wurzeln uns machen Ihre Grünfläche widerstandsfähiger gegenüber Wildwuchs und Trockenheit.

Tipp: Wässern Sie Ihren Rasen am besten morgens oder abends. Besonders in heißen Sommertagen können Sie so eine ganze Menge Wasser einsparen, da sich das Wasser nicht gleich wieder in der prallen Sonne verflüchtigt.

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3. Den Rasen ausreichend mit Nährstoffen versorgen

Nicht nur Ihr Gemüse, auch Ihre Grünfläche benötigt Nährstoffe um gesund und robust zu sein. Leidet Ihr Rasen an einem Nährstoffmangel, erkennt man dies schnell an dem geringeren Wachstum und an der nachlassenden Grünfärbung. Spezialdünger enthalten die für ein gesundes Wachstum notwendigen Nährstoffe in einem idealen Mischungsverhältnis. Im Sommer ist darauf zu achten, dass Sie vor allem auf Langzeitdünger zurückgreifen. Dieser kann über mehrere Monate hinweg wirken und sorgt für eine gleichmäßige Nährstoffzufuhr. Bei der Zusammensetzung Ihres Düngemittels ist es wichtig, dass dieses aus der Kombination von schnell und nachhaltig wirkenden Nährstoffen besteht. So sehen Sie bereits nach kurzer Zeit einen positiven Effekt und können diesen auch über längere Zeit genießen, ohne nochmal zum Dünger greifen zu müssen.

Wertvolle Nährstoffe für die Rasenpflege sind:

Stickstoff (N)     verantwortlich für das Wachstum und die Grünfärbung

Phosphor (P)     fördert das Wurzelwachstum

Kalium (K)           stärkt die Gräser gegen Trockenheit, Kälte und Krankheiten

Wichtig dabei ist, dass Ihr Dünger das perfekte Nährstoffverhältnis besitzt. Wenn das Düngemittel beispielsweise zum Großteil aus sofort verfügbarem Stickstoff besteht, sehen Sie zwar schnell ein Ergebnis, haben aber nicht lange Freude daran. Im Sommer können zu große Mengen an Stickstoff auch zügig zu Verbrennungen auf der Rasenfläche führen. Daher ist auf ein gutes Mischverhältnis zu achten.

 

Wenn Sie sich diese Tipps zu Herzen nehmen, dann können Sie sich diesen Sommer über einen üppig und saftig grünen Rasen freuen. Sie haben weitere Fragen oder wünschen eine Beratung über unsere Rasenmäher? Dann freut sich schon unser kompetenter Kundenservice auf Ihre Fragen.

Bis zum nächsten Mal.
Ihr DENQBAR Team