Terrasse pflastern – So wird's was   20.04.2018 15:19

Terrasse pflastern – So wird's was
veröffentlicht am 20.04.2018 15:19 in Tipps & Tricks, verwendete Tags: DENQBAR Tipps Garten Rüttelplatte

Entspannt in der Sonne liegen oder mit Freunden und der Familie gemütlich grillen – all das macht eine Terrasse besonders attraktiv. Durch schwankende Witterungsbedingungen werden besonders die Terrassenböden unter freiem Himmel beansprucht. Deshalb ist es unabdingbar, dass Ihre Terrasse nicht nur optisch gut aussieht, sondern robust, witterungsbeständig und pflegeleicht ist. Durch ihre vielfältigen Farben, Formen und Oberflächen eignen sich Pflastersteine ideal für den Untergrund einer Terrasse. Damit Sie schnell mit Ihren Pflasterarbeiten beginnen können, haben wir alle wichtigen Schritte für Sie zusammengefasst.

 

Die sorgfältige Planung

Bevor Sie damit beginnen können, Ihre neue Terrasse zu bauen, ist eine sorgfältige Planung unabdingbar. Hierbei empfiehlt es sich, eine Skizze zur Veranschaulichung anzufertigen, in der Größe, Form und Lage der Terrassenfläche eingezeichnet sind. Besonders wichtig ist es, Ihre zu pflasternde Fläche exakt auszumessen, wobei auch die Gesamthöhe nicht zu vernachlässigen ist. Denn diese erschließt sich aus dem Höhenwerten des Untergrunds, des sich anschließenden Verlegebettes und der Höhe der Pflastersteine.

 

Das brauchen Sie

  • Pflastersteine für die berechnete Fläche und Einfassungsmaterial
  • Bruchschotter (Körnung 8-16 mm) oder Kies (Körnung 0-35 mm)
  • Pflastersand (Körnung 0-5 mm) oder Splitt (Körnung 3-7 mm)
  • Fugensand oder -splitt (Körnung 0-2 mm)
  • Rüttelplatte, Abziehlehre, Schaufel, Rechen, Richtschnur, Wasserwaage, Pflöcke, Zollstock, rechter Winkel, Steinsäge oder Winkelschleifer, Gummihammer, Wasserschlauch, Besen

Messstab zum Messen 

Das richtige Fundament

Damit Sie lange Freude an Ihrer schönen Terrasse haben, muss der Untergrund fest, eben und belastbar sein. So kann der Boden im Laufe der Jahre nicht absinken oder sogar unterspült werden. Die wichtigste Voraussetzung für ein solides Fundament bildet das sogenannte Planum, die unterste Schicht, bis zu der das Erdreich ausgehoben wird. Nachdem Sie Ihre Terrasse mit Pfosten und Richtschnur abgegrenzt haben, heben Sie eine Grube mit einer Tiefe von mindestens 30 cm aus. Damit das Regenwasser später nicht Richtung Haus fließt, sollte ein zwei- bis dreiprozentiges Gefälle vom Haus weg berücksichtigt werden. Wenn Sie außerdem verhindern möchten, dass Ihre Terrasse später absinkt, sollte anschließend der Untergrund mit einer geeigneten Rüttelplatte verdichtet werden.

 

Die perfekte Tragschicht

Nachdem Sie Ihre ersten Arbeiten beendet haben, können Sie die sogenannte „Tragschicht“ auf Ihre ausgehobene Fläche geben. Diese dient als Auflager für Ihre Pflastersteine und muss später die Beanspruchung des Pflasters gut in den Untergrund ableiten können. Daher empfehlen wir, hier Kies oder Schotter zu verfüllen und das Ganze mit einer Rüttelplatte kräftig zu verdichten, damit sich Ihre Terrasse später nicht senken kann. Dafür ist die universelle 102 kg Rüttelplatte von DENQBAR perfekt geeignet. Auf die Tragschicht sollten Sie anschließend 3 bis höchstens 5 cm Pflastersand oder Splitt locker und gleichmäßig aufbetten. Mit einem langen Brett können Sie nun den Sand glatt und gerade abziehen. Das Bett sollten Sie so tief gestalten, sodass die später zu verlegenden Pflastersteine mit der Rasenfläche abschließen.  

Dank Rüttelplatte die perfekte Terrasse bauen

 

Das fachgerechte Verlegen

Jetzt können Sie die Pflastersteine mit dem Gefälle abwärts einzeln nach und nach in das Bett verlegen und mit einem Gummihammer festklopfen. Wichtig beim Verlegen des Pflasters ist es, auf die Fugen zwischen den Pflastersteinen zu achten. Diese sollten mindestens 3 bis 5 mm aufweisen. Zur Hilfe können Sie auch gern entsprechende Abstandshalter wie zum Beispiel Fugenkreuze verwenden. Sind Sie fertig mit dem Verlegen, kann jetzt mit dem Befüllen der Fugen begonnen werden. Dafür hat sich in der Praxis feiner Fugensplitt, Sand oder Pflasterfugenmörtel besonders bewährt. Eine allseitige Randeinfassung, beispielsweise mit Rasenkantensteinen, können Sie anschließend entlang einer gespannten Richtschnur ausrichten. Sie verhindert, dass die Terrassenpflaster seitlich wegrutschen.

 

Fachgerecht verlegt, wird Ihre Terrasse sehr viele Jahre lang als Mittelpunkt für deftige Grillfeiern und gesellige Abende im Freien zur Verfügung stehen und Ihren Garten mit einem stimmigen Ambiente verzaubern.

Sie haben Fragen rund um das Thema Terrasse pflastern und Rüttelplatten? Dann können Sie sich gerne bei uns melden. Unser kompetenter Kundenservice freut sich schon auf Ihre Fragen.  

Bis zum nächsten Mal.
Ihr DENQBAR Team