Gartenmöbel Teil 2: Die Holzmöbel-Pflege   28.04.2016 13:53

Gartenmöbel Teil 2: Die Holzmöbel-Pflege
veröffentlicht am 28.04.2016 13:53 in Tipps & Tricks, verwendete Tags: DENQBAR Garten Tipps

Jetzt, da das Wetter draußen wärmer wird, können wir endlich den Sonnenschein auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon genießen. Gerade Holzmöbel bieten dabei viel Komfort und Gemütlichkeit. Robuste Tropenhölzer wie Eukalyptus- und Bangkiraihölzer überzeugen besonders durch ihre Langlebigkeit. Auch wenn Sie Ihre Gartenmöbel pfleglich behandeln, leiden sie im Laufe der Zeit unter den Witterungsbedingungen, wie etwa Sonne und Regen. Bei unbehandeltem Material bildet sich so schnell eine unschöne silbergraue Patina. Mit der richtigen Pflege verhindern Sie das typische Vergrauen und geben den Holzmöbeln ihre natürliche Farbe wieder zurück.

 

Die Vorarbeiten

Grau und verwittert sieht ein Tisch aus, der unter den Wettereinflüssen gelitten hat. Ehe mit der Pflege begonnen werden sollte, ist es ratsam, das Möbelstück abtrocknen zu lassen. Schmutz und Staub entfernen Sie lieber vorher gründlich mit etwas Seifenwasser. Für hartnäckige Verschmutzungen eignet sich auch eine weiche Wurzelbürste. Sind raue Flächen und abstehende Splitter erkennbar, sollten Sie die Oberfläche mit einem feinen Sandpapier abschleifen.

Schleifpapier für die Bearbeitung von Holzgartenmöbeln

Als nächstes ist die Überlegung, wie Sie Ihre Gartenmöbel vorbehandeln möchten. In Bau- und Gartenmärkten werden wir förmlich mit verschiedenen Behandlungsmethoden überflutet. Holz jeglicher Art kann schließlich mit den unterschiedlichsten Lacken, Ölen, Wachsen und Laugen gepflegt werden. All diese Möglichkeiten schützen das Holz und sorgen für eine widerstandsfähige Oberfläche.

Ein Tipp von uns: Versuchen Sie die Gartenmöbel bei einer intensiven Pflege in ihre Bestandteile zu zerlegen. So erreichen Sie später auch jeden kleinen Winkel und es entsteht ein gleichmäßiges Ergebnis.

 

Lackierte Gartenmöbel

Das Holz zu lackieren ist wohl die effektivste aber auch die umständlichste Variante. Durch die Beschichtung schließt sich die Holzoberfläche und bleibt so vor Flüssigkeiten wie Getränken oder Putzmitteln geschützt. Auch die Säuberung ist hier ein leichtes, denn dazu benötigen Sie lediglich ein feuchtes Tuch. Um einem starken Ausbleichen entgegenzuwirken, empfehlen wir Ihnen, alle drei Monate mit einer Politur die Oberflüche aufzufrischen.

Pinsel mit Lasur streicht über Holz

Beim Bestreichen der Möbel sollten Sie darauf achten, dass der Lack gleichmäßig aufgetragen wird, ansonsten können unschöne Flecken entstehen. Denn anders als bei geölten oder gewachsten Flächen, lassen sich hier Flecken und kleine Fehler nicht so einfach kaschieren. Hier hilft nur noch ein erneutes Abschleifen und Anstreichen. Jedoch lassen sich die meisten Lacke sehr gut verarbeiten und sind widerstandsfähiger gegenüber anderer Anstriche.

 

Gewachste Gartenmöbel

Gegenüber lackiertem Holz sind gewachste Oberflächen wesentlich empfindlicher. Verschüttete Flüssigkeiten können hier schnell unschöne Flecken hinterlassen und sollten daher zügig mit einem saugfähigen Tuch entfernt werden. Bei stärkerer Beanspruchung sollte nach Bedarf mit dem entsprechenden Holzwachs nachbehandelt werden. Eine Pflege dieser Art spart auf jeden Fall eine Menge Zeit und benötigt lediglich einen einzigen Arbeitsschritt. Dennoch sollte man intensiv auf das Holz achten, damit dieses nicht so schnell verwittert.    

 

Geölte oder gelaugte Gartenmöbel

Die Oberflächen von geölten und gelaugten Hölzern bleiben offenporiger als die Gartenmöbel mit einer schützenden Wachsschicht. Deshalb sind sie noch anfälliger gegenüber Flecken. Für das Einölen von Holzoberflächen benötigen Sie nur das passende Öl und ein Tuch, womit das Pflegemittel entsprechend aufgetragen werden kann. Bei Bedarf kann dieser Vorgang auch gern mehrmals wiederholt werden. Anschließend muss das Holz erst mal trocknen. Zur Beschleunigung können Sie die Oberfläche mit Papier abdecken, denn dieses entzieht das überschüssige Öl und bewahrt das Möbelstück vor dem Nachfetten. Spätestens nach 24 Stunden sollten die Gartenmöbel allerdings getrocknet sein.

Wenn Sie einer Vergilbung vorbeugen möchten, welche beispielsweise durch UV-Strahlung entstehen könnte, empfehlen wir Ihnen, dass Sie Ihre Hölzer mit einer Lauge behandeln. Besonders für Möbel im Außenbereich eignet sich eine Holzlauge ideal, aber auch im Innenbereich kann diese zum Einsatz kommen.  

Teakmöbel auf der Terrasse

Crinklecrankle.com | Teak garden furniture and wooden decking | CC-BY-SA

Jetzt kann Ihren Gartenmöbeln eigentlich nichts mehr passieren, denn sie sind perfekt gepflegt. Falls Sie dieses Jahr in Ihrem Garten etwas verändern möchten, wäre unser erster Teil der Blogreihe „Gartenmöbel“ sicher etwas für Sie. Dort erklären wir unter anderem auch die Vor- und Nachteile von Holzmöbeln. Wenn Sie gern auf dem Laufenden bleiben wollen, lohnt es sich, einen Klick zu unserem Twitter-Profil zu wagen.

Bis zum nächsten Mal.
Ihr DENQBAR Team