Ärger für Otto Freund beim „Red Bull Erzbergrodeo“   01.07.2016 15:36

Ärger für Otto Freund beim „Red Bull Erzbergrodeo“
veröffentlicht am 01.07.2016 15:36 in DENQBAR News, verwendete Tags: DENQBAR Enduro Sponsoring Otto Freund

Lange Zeit war es doch sehr still um unseren Enduro-Fahrer Otto Freund. Doch nun kommt eine gute Nachricht: Es gab endlich wieder ein Rennen für unseren Biker! Allerdings gestaltete sich der Wettkampf in Österreich schwieriger als gedacht. Große Hagelkörner, Schlammwege und stockendes Vorrankommen strapazierten stark das Gemüt von unserem Motorradfahrer. Trotz der Eskapaden, war dieses Rennen ein absolutes Highlight für uns gewesen. Überzeugen Sie sich doch einfach in den nächsten Abschnitten!

Doch bevor es in das schöne Österreich ging, ließ Otto Freund keine Gelegenheit aus, um sich für den bevorstehenden Wettkampf zu rüsten. Deshalb konnte er im Vorfeld einige Veranstaltungen wie beispielsweise die Enduro Challenge in Lichtenberg (Sachsen) als Training für sich nutzen. Dort erzielte er zusammen mit Teamkamerad Marco Neubert, den zweiten Platz. Bravo! 

Enduro Fahrer mit Mororrad beim Erzbergrodeo

Voller Tatendrang und Begeisterung machte sich unser Enduro-Fahrer auf den Weg nach Österreich. Dort reisten dieses Jahr für das „Red Bull Erzbergrodeo“ knapp 1800 Fahrer in die Stadt Eisenerz. Jeder von diesen Verrückten war heiß darauf, einen der begehrten Plätze für das Hauptrennen zu ergattern. Denn die Anzahl war begrenzt. Lediglich 500 Fahrer hatten die Chance, sich für das Hauptrennen am Sonntag zu qualifizieren.

KTM Fahrer fährt durch ein Flussbett

Die Wetterbedingungen am ersten Tag der Qualifikation waren nicht unbedingt optimal. Bei 25 Grad und sehr trockenem Boden warteten schon einige Schwierigkeiten auf Otto Freund. Allerdings hatte er mit seiner tiefen Startnummer (39) großes Glück! Schließlich war der Untergrund zu Beginn des Rennes, um 8 Uhr morgens, noch etwas klamm. So entwickelte sich für unseren Fahrer eine deutlich geringere Staubwolke als bei den späteren Starts. Als unser Motorrad-Fahrer das Ziel der Qualifikation erreicht hatte, wurde ihm schnell klar, dass er etwas zu verhalten gefahren war, was auch seine Startposition in der ersten Reihe gefährden könnte. Und so war es auch, denn unser Enduro-Biker schrammte genau einen Platz an der vordersten Startreihe vorbei. Deshalb wollte er beim zweiten Qualifikationsrennen am nächsten Tag noch einmal alles geben.

Freund fährt beim Enduro Rennen durch eine Pfütze

Die Nacht bescherte den Fahrern optimale Bedingungen, denn der Regen sorgte für mehr Grip auf der Fahrbahn. Doch leider passierte etwas Unerwartetes. Otto Freund hatte am vorherigen Tag beobachtet, dass einige Fahrer vor ihm eine leicht abgeänderte Strecke gefahren sind. Aus diesem Grund tat er es ihnen gleich. Doch leider endete das in einer Katastrophe. Diese Abkürzung war nicht erwünscht gewesen,  deshalb  wurde die jetzige Qualifizierung für unseren Fahrer für ungültig erklärt. Somit zählten die Ergebnisse des ersten Tages. Da sich seine Konkurrenten zu unserem Leid im letzten Rennen deutlich verbessert hatten, rutschte Otto Freund auf den 79. Platz ab.

Unser Enduro Fahrer fährt durch den Matsch

Am Sonntag blieb unserem Motorradfahrer also keine andere Wahl, als von der zweiten Startreihe zu beginnen. Pünktlich um 12 Uhr begann das Wettrennen zum „Red Bull Harescramble“. Leider waren die Bedingungen an diesem Tag alles andere als gut. Der Veranstalter wollte die Strecke etwas „flüssiger“ gestalten, damit es nicht wie im vergangen Jahr zu starken Stockungen kommt. Doch genau das Gegenteil war der Fall! Nach einer Fahrt von drei Minuten gelangte Otto Freund an ein Bachbett, wo er sich fünf Minuten anstellen musste. Leider verlief das ganze Rennen ähnlich. Unser Enduro-Biker hatte mehr damit zu tun sich anzustellen, anstatt die Strecke fahren zu können. Nach fast drei Stunden erreichte er das lange Steinfeld, auch Carl‘s Dinner genannt. Bis dorthin musste unser Fahrer eine satte Stunde im „Stau“ stehen. Mit voller Energie versuchte Otto Freund die letzte Stunde dafür zu nutzen, um so viel wie möglich rausauszuholen. Leider verging die vorgegebene Zeit von vier Stunden viel zu schnell.

Enduro Fahrer voll in Fahrt

Letztendlich ist das Rennen vielleicht nicht so gut für unseren Fahrer gelaufen, doch es kommen bessere! Die neu gewonnen Erfahrungen werden ihm im nächsten Rennen klare Vorteile verschaffen. Wir drücken Otto Freund für das nächste Rennen in zwei Wochen im schönen Portugal alle Daumen!

Bis zum nächsten Mal.
Ihr DENQBAR Team