Tipps & Tricks - Welche Ölsorte ist die Richtige?   19.02.2014 11:27

Tipps & Tricks - Welche Ölsorte ist die Richtige?
veröffentlicht am 19.02.2014 11:27 in Tipps & Tricks, verwendete Tags: Öl DENQBAR Motor Benzinmotor Rüttelplatte Gartenhäcksler Inverter Stromerzeuger

Viele Kunden fragen uns: "Welche Ölsorte soll ich für die DENQBAR Inverter Stromerzeuger oder den DENQBAR Gartenhäcksler verwenden?" Heute wollen wir kurz die idealen Ölsorten für unsere Benzinmotoren und die von ihnen betriebenen Geräte vorstellen und erläutern, was es mit den kryptischen Zahlen Kombinationen auf sich hat.

Beim Kauf von Motoröl für alle DENQBAR Geräte sind 2 Faktoren entscheidend: Zum Einen die SAE-Klassifikation des Öls und die Art des Öls.

Bei der SAE-Klassifikation handelt es sich um festgelegte Viskositätsklassen, welche die Fließeigenschaften des Motoröls beschreiben. Diese Klassifikation wird bei den herkömmlich erhältlichen Mehrbereichs-Motorenölen mit "SAE Zahl1 W - Zahl2" angegeben. Dabei steht die erste Zahl für die Niedrigtemperatur-Viskosität und die zweite Zahl für Hochtemeperatur-Viskosität. Die erste Zahl gibt an wie sich die Viskosität des Öls im kalten Zustand verhält.

Je kleiner die Zahl desto dünnflüssiger ist das kalte Motoröl, ebenso sagt es aus, dass das Öl bis zu einer niedrigeren Temperatur noch pumpbar ist und damit für den Motor verarbeitbar. Je kleiner der Wert desto besser verteilt sich das Öl beim Kaltstart des Motors und schützt ihn so vor Verschleiß. Je höher die Zahl ist desto dickflüssiger ist das Öl bei niedrigeren Temperaturen und kann schlechter gepumpt werden bzw. der Kaltstart erschwert sich. Das W nach der ersten Zahl steht für Wintertauglichkeit.

Die zweite Zahl gibt die Viskosität des Öls im heißen Zustand an, dass heißt je höher diese Zahl ist, desto dickflüssiger ist das heiße Motoröl. Auch hier gilt je niedriger die Zahl desto leichter läuft der Motor. Hier gibt es jedoch die Ausnahme: Die Belastbarkeit des Motoröls steigt, je höher die Zahl ist. Bei hohen Temperaturen altert das Öl. Je höher der zweite Wert ist, desto beständiger ist das Motoröl bei hohen Temperaturen, was wiederum den Motor auf Dauer schützt.

Als Eselbrücke kann man sich also merken, dass je niedriger die erste Zahl und je höher die zweite Zahl ist, umso besser ist das Motoröl geeignet. Wenn wir SAE 10W-30 oder höher empfehlen, können Sie auch ein SAE 5W-30 oder SAE 10W-40 verwenden.

Der zweite wichtige Faktor ist die Art des Motorenöls. Dies bezieht sich auf die Herstellungsart des Öls. Es gibt drei Sorten. Mineralisches Öl, Teilsynthetisches Öl und Vollsynthetisches Öl.

Mineralisches Öl: Dieses Motoröl wird durch Raffinierung aus Erdöl hergestellt. Es hat eine bestimmte Viskosität und eignet sich nur bedingt für den Betrieb von modernen Benzinmotoren.

Teilsynthetisches Öl: Dieses Motoröl wird aus Mineralöl und synthetischen Zusätzen hergestellt. Es bietet im Vergleich zu Mineralöl bessere Schmiereigenschaft.

Vollsynthetisches Öl: Für Vollsynthetisches Öl wird als Grundstoff auch Mineralöl verwendet, dieser wird dabei jedoch auf molekularer Ebene komplett auseinandergenommen und wieder neu zusammengesetzt, wodurch ein viel belastbares Öl entsteht mit optimalen Schmiereigenschaften.

Wir empfehlen für unsere Motoren bzw. unsere Geräte mit Motoren als Antrieb nur das vollsynthetische Motorenöl. Bei mineralischem und teilsynthetischem Öl kann es zu Ablagerungen kommen. Ebenso ist die ideale Schmierung der Motoren bei hohen Drehzahlen nur mit den vollsynthetischen Ölen gegeben.

Sollten Sie weitere Fragen zu den Ölsorten haben, können Sie uns gerne unter info@denqbar.de eine Mail schreiben oder Sie wenden sich an uns über das Kontaktformular.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr DENQBAR Team