Gartenmöbel Teil 1: Eine kleine Übersicht   15.04.2016 12:57

Gartenmöbel Teil 1: Eine kleine Übersicht
veröffentlicht am 15.04.2016 12:57 in Tipps & Tricks, verwendete Tags: DENQBAR Garten Tipps

Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt ‒ jetzt heißt es rausgehen und das Wetter in vollen Zügen genießen. Nicht nur Parks und Straßencafés sind besonders gefragt, auch die eigene Terrasse wird jetzt zu einer Wohlfühloase. Was gibt es schöneres, als entspannt mit Kaffee und Kuchen den Nachmittag zu genießen oder die Abendstunden mit einem kleinen Familiengrillen ausklingen zu lassen? Eigentlich nichts, wenn da nur nicht der alte Gartentisch wäre, der bei der kleinsten Erschütterung stark hin und her schwankt. Ist eine Reparatur nicht mehr möglich, bleibt wohl nichts anderes übrig, als sich nach einem neuen Möbelstück umzusehen. Dabei ist die Auswahl an Gartenmöbeln sehr umfangreich. Aus diesem Grund haben wir für Sie die wichtigsten Fakten mit Vor- und Nachteilen zusammengetragen.  

Kaffee, Snack und Zeitschrift auf der Terrasse

 

Sommermöbeltrends 2016

Wer sich dieses Jahr auf die Suche nach neuen Gartenmöbeln begibt, wird an diesen Trends nicht vorbeikommen. Was ist also beim nächsten Besuch im Gartenfachmarkt zu erwarten?

Die Tendenz geht ganz stark zum Esszimmer im Freien. Große Esstische und Eckbänke, welche schon durch ihre Ähnlichkeit stark an die Möbel im Haus erinnern, sind im Kommen. Bequem und behaglich soll es sein, ungemütliche Bierzeltganituren gehören der Vergangenheit an. Stühle, Sofas und Sessel sind in diesem Jahr zum Großteil mit speziellem Gewebe in Maschenoptik bestückt. Diese sehen nicht nur stylisch aus, sondern ersparen Ihnen auch eine ganze Menge an Arbeit. Wer sich mehr Farbe in seinem Garten wünscht, kann dieses Jahr aufatmen. Besonders gefragt sind gelbe Gartenmöbel, welche von knalligem Zitronengelb bis zu gedecktem Ocker reichen. Daneben bleiben außerdem Blau, Weiß und zurückhaltende Töne wie Sand und Creme angesagt.

 

Gartenmöbel allgemein

Gartenmöbel finden Sie in jedem Bau- oder Gartenfachmarkt sowie bei verschiedenen Onlineanbietern. Die gängigsten Materialien sind dabei Kunststoff, Holz, Metall und Polyrattan. Welcher Rohstoff für Ihre Zwecke am besten geeignet ist, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Dabei spielen viele Faktoren wie die Art der Beanspruchung, das Design, die Haltbarkeit, der Pflegeaufwand und der Komfort eine große Rolle. Aus diesem Grund sollten Sie sich vorher Gedanken darüber machen, was Ihnen dabei am wichtigsten ist.

 

Gartenmöbel aus Kunststoff

Vorteile:

Wer auf der Suche nach günstigen und funktionalen Gartenmöbeln ist, kann mit dieser Variante durchaus punkten. Selbst das Umstellen von Tisch, Stuhl und Co. ist hier kein Problem, da Kunststoff ein sehr leichtes Material ist. Außerdem sind die meisten Modelle dank ihrer Bauweise stapel- oder klappbar. So können Ihre Gartenmöbel problemlos transportiert und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden, ohne viel Zeit dafür zu investieren.

Da der Kunststoff im flüssigen Zustand verarbeitet wird, können die Modelle in den verschiedensten Formen gegossen werden. Auch der Vielseitigkeit der Farbvarianten werden hier keine Grenzen gesetzt. Dabei reicht die Farbpalette von schneeweiß bis tiefschwarz.

Außerdem schneiden Kunststoffmöbel in Sachen Pflegeleichtigkeit sehr gut ab. Diese können Sie bedenkenlos für gewisse Zeit im Freien lagern. Bei Verschmutzungen kann man sie mit einfachen Hilfsmitteln abwaschen und wieder im neuen Glanz erstrahlen lassen.

weiße Kunststoffstühle gestapelt

Erich Ferdinand | Friday Evening | CC-BY-SA

Nachteile:

Leider wirkt die Optik von vielen Kunststoffmodellen nicht so hochwertig und edel wie wir es beispielsweise von Holz- oder Rattanmöbeln kennen. Auch der Sitzkomfort kann bei einigen Varianten etwas unangenehm ausfallen, sodass Kissenauflagen unabdingbar sind. Die Leichtigkeit ist zwar in puncto Transport eine gute Sache, aber bei stärkeren Winden wie zum Beispiel bei einem Sommergewitter können diese schnell davonfliegen.

 

Gartenmöbel aus Holz

Vorteile:

Hölzerne Gartenmöbel sind ein Sinnbild für urige Gemütlichkeit und tauchen jeden Garten in ein ganz außergewöhnliches Ambiente. Da Holz ein sehr flexibler Rohstoff ist, lässt sich dieser sehr gut verarbeiten und verzieren. Deshalb werden beim Design von Holzmöbeln auch keine Grenzen gesetzt. Von modern bis rustikal, hier ist alles möglich.

Die Modelle sehen aber nicht nur gut aus, sondern können auch in ihrer Haltbarkeit und Qualität punkten. Im Zusammenspiel mit Aluminium und Edelstahlelementen erweist sich dieser Werkstoff als robust und langlebig. Allerdings sollte man hier auf die richtigen Holzarten achten, denn nicht alle haben die gleichen Qualitätsmerkmale. Hartholz sollten Sie daher auf jeden Fall bevorzugen, denn dieses ist weniger anfällig gegenüber Nässe, Fäulnis und UV- Strahlung.

Ein weiteres positives Merkmal bei Holzmöbeln ist der Sitzkomfort. Während sich andere Materialien schnell aufheizen oder abkühlen können, hält Holz eine konstante Temperatur über einen längeren Zeitraum. Sitzkissen sind daher nicht zwingend erforderlich.

Holz Tisch und Stuhl gemütlich

PortoBay Hotels & Resorts | hotel PORTO BAY BUZIOS | royal suite balcony | CC-BY-SA

Nachteile:

Wenn Sie sich für Holzgartenmöbel entschieden haben, sollten Sie dabei bedenken, dass diese auch sehr pflegeintensiv sind. Aus den schönen Holztönen kann sich aufgrund der Witterungsbedingungen schnell eine grau aussehende Patina bilden. Lässt man die Möbel jahrelang unbehandelt, kann die Freude schnell ein Ende haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ihre Möbel mit einer Holzlasur oder einem passenden Öl behandelt werden.

Außerdem ist zu bedenken, dass diese Variante wesentlich schwerer ist, als Kunststoff- oder Aluminiummöbel. Daher sind sie für einen flexiblen Einsatz eher nicht zu empfehlen.

  

Gartenmöbel aus Aluminium

Vorteile:

Aluminium ist ein Material, welches kinderleicht verarbeitet werden kann. Es wird nicht ohne Grund immer mehr als Werkstoff für Gartenmöbel eingesetzt. Besonders für Gestellkonstruktionen von Gartentischen und -Stühlen eignet es sich hervorragend. Bei Aluminiumprofilen gibt es allerdings große Qualitätsunterschiede. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf die Möbelstücke genau ansehen. Schließlich ist die Qualität des Materials und die der Verarbeitung entscheidend, wie lange Sie Freude an Ihren Möbeln haben werden.

Ein weiterer Vorteil bietet die Leichtigkeit der Aluminiummodelle. Mühsames Schleppen gehört so der Vergangenheit an. Auch preislich müssen sich diese Varianten nicht verstecken, im Gegenteil. Hochwertige Gartenmöbel aus Aluminium sind auch gegenüber anderen Werkstoffen eine günstige Alternative.

Gartenmöbel aus Aluminium

Koichi Oda | aluminium chairs and a table | CC-BY-SA

Nachteile:

Leider kann dieses Material in puncto Stabilität, Sitzkomfort und Design nicht mit seinen Konkurrenten wie Holz und Edelstahl mithalten. Wenn Sie also viel Wert auf ein optisches Highlight in Ihrem Garten legen, sollten Sie sich nach anderen Modellen umsehen. Denn sonst werden Sie daran keine Freude haben.      

 

Gartenmöbel aus Edelstahl

Vorteile:

Gartenmöbel aus Edelstahl sind optisch besonders schön anzusehen und gewinnen nicht ohne Grund immer mehr an Beliebtheit. Kunstvolle Schmiedearbeiten verleihen ihnen zusätzlich eine ganz besondere Wirkung.

Doch ein wesentlicher Vorteil bietet nicht nur das attraktive Design, sondern auch das robuste Material. Edelstahl ist rostfrei, extrem pflegeleicht und sehr widerstandsfähig bei jedem Wetter. Wenn Sie also auf der Suche nach einer stilvollen und dennoch langlebigen Variante sind, ist Edelstahl für Sie die richtige Wahl.

Tisch mit zwei Stühlen aus Edelstahl

Nachteile:

So schön wie die Vorteile auch klingen, eins ist sicher: Edelstahl ist ein ziemlich teures Material. Aus diesem Grund muss auch beim Kauf etwas tiefer in den Geldbeutel gegriffen werden. Außerdem ist dieses Metall nicht unbedingt leicht, wodurch die Gartenmöbel eher schwierig zu transportieren sind.

 

Gartenmöbel aus Polyrattan

Vorteile:

Gartenmöbel aus Polyrattan liegen wie schon oben beschrieben voll im Trend. Durch ihren hochwertigen Look sind die Flechtmöbel aus Kunststoff ein echter Blickfang in Ihrem Garten. Diese Modelle hüllen jede Terrasse und jeden Balkon in eine entspannte Lounge-Atmosphäre. Bei einer vernünftigen Material- und Fertigungsqualität ist Rattan sehr widerstandsfähig gegenüber Sonneneinstrahlung und Nässe, ohne dabei auszubleichen oder spröde zu werden.

gemütliche Sitzgruppe mit Couch und Tisch

Wicker Paradise | Outdoor Wicker Sectional - Sanibel | CC-BY-SA   

Nachteile:

Leider ist Polyrattan nicht überall in einer guten Qualität zu finden. Bei Angeboten mit besonders günstigen Preisen sollten Sie vorsichtig sein und lieber genauer hinsehen. Oftmals sind gute Modelle mit diesem Material nicht im unteren Preissegment anzutreffen.

Außerdem ist noch zu sagen, dass diese Flechtmöbel auf keinen Fall im Winter draußen stehen gelassen werden sollten. Sie sind zwar nässeunempfindlich, vertragen jedoch keinen Frost. Daher sollte vor dem Kauf ein Winterquartier mit eingeplant werden.  

Jetzt sind wir auch schon am Ende unserer kleinen Übersicht angekommen. Im zweiten Teil dieser Blogreihe können Sie alles Wissenswerte über die Aufarbeitung und Pflege von Holzmöbeln erfahren. Unsere Mitarbeiter recherchieren schon fleißig und halten Sie auf den neuesten Stand. Bei Fragen können Sie gern mit uns in Kontakt treten.

Bis zum nächsten Mal.
Ihr DENQBAR Team